LBV Kreisgruppe Dachau

 

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Bruterfolg bei den Flussseeschwalben

Die junge Flussseeschwalbe (vorne) - dahinter zum Vergleich die dicken Beine einer Graugans
Foto: Schwarzmaier
Die junge Flussseeschwalbe (vorne) - dahinter zum Vergleich die dicken Beine einer Graugans
Foto: Schwarzmaier

24.06.2019

Der Jungvogel der Flussseeschwalben, geschlüpft auf dem neuen Floß, kann nun fliegen. Zwar nimmt er vor jedem Abflug noch innerlich "Anlauf", aber es sieht schon sehr elegant aus. Das Fischen muss er natürlich erst lernen und muss daher weiter von den Eltern gefüttert werden.

In diesem Zusammenhang muss leider noch einmal darauf hingewiesen werden, dass Leute immer wieder ihre Hunde ins Wasser schicken (Stöckchenwerfen) bzw. nichts dagegen unternehmen, dass ihr Hund rauschend und voller Elan ins Wasser springt. Die am Südufer rastenden Gänse und auch die junge Seeschwalbe erschrecken natürlich heftig, und es wäre fatal, wenn gerade der jüngste und ungeschickteste Vogel geschnappt würde. Neulich hätte ein Hund fast eine kleine Stockente erwischt. 

Was niemand bedenkt ist, dass durch die permanenten Störungen auch ein Teil des Sees im Grunde nicht stressfrei von den Vögeln genutzt werden kann. Sie müssen sich in den hinteren Teil zurückziehen.

Wer schöne Beobachtungen machen will, sollte sich in die Beobachtungshütte stellen. Dort sieht man gut, ohne selber ein Störfaktor zu sein. 

 

 

 


Ein neues Brutfloß für die Flussseeschwalben

09.04.2019 

Zusammen haben die Stadt Dachau und die LBV-Kreisgruppe vor Kurzem ein neues Brutfloß für die Flussseeschwalben auf dem Landschaftssee positioniert. Der Bauhof hat das Floß gebaut und nach Anleitung von Hartmut Lichti mit Versteckmöglichkeiten ganz nach den Bedürfnissen der Vögel ausgestattet, so dass die Küken sicher vor Angriffen sind. 

Die Aktion war ein voller Erfolg: Eine knappe Woche nach dem Aussetzen haben bereits zwei Paare Flussseeschwalben das neue Floß für sich in Beschlag genommen! 

Die Fotostrecke zeigt das Aussetzen des Floßes, das in Anlehnung an die lateinische Bezeichnung für die Vögel "Sterna" getauft wurde. Natürlich stilgerecht von Herrn Oberbürgermeister Hartmann mit einer Flasche Sekt. 



Volksbegehren Artenvielfalt - es hat geklappt!

 

Es ist eine historische Chance für den Erhalt der Natur: Über eine Million bayerische Bürger haben sich für das Volksbegehren eingetragen. Ein deutliches Signal, dass die Menschen sich sehr wegen des Zustands der Natur sorgen und kein Weiter-so wollen, sondern erwarten, dass endlich Maßnahmen geschaffen werden, die  Tiere und Pflanzen sowie die Gesundheit der Gewässer und Böden nachhaltig fördern.

Die bisher freiwilligen Bemühungen unserer Landwirte um einen gewissen Ausgleich für das menschliche Wirtschaften sollen gezielt gefördert werden. Es soll nie um eine pauschale Anklage gehen.

Neben Maßnahmen durch die Landwirtschaft sind auch die Privatgartenbesitzer sowie die kommunale und regionale Planung gefragt, denn der immense Siedlungsdruck gerade im Raum München und Dachau vernichtet rasant letzte freie Flächen. Nachverdichtung und Neuplanung von Bauvorhaben lassen bei einem Überbauungs- und Versiegelungsgrad von weit über 80 % nur noch Miniaturgärtchen übrig, in deren winzigen Flächen sich überhaupt nicht erst eine Insektenvielfalt einstellen kann. Neben den Gartenbesitzern können auch die Städte und Gemeinden sicher ihre Anstrengungen noch verstärken. Die Blühstreifen der Stadt Dachau machen einen guten und schön anzusehenden Anfang.

Und weitergedacht geht es nicht nur um die Anlage von Blühflächen, sondern auch um den richtigen Pflegezeitpunkt, um Überwinterungsformen und Eier von Insekten nicht der Ordnung halber abzuräumen. Die Vielfalt muss auch unordentlich aussehen können. 

Aktuelle Informationen finden Sie unter www.lbv.de.



Vogel des Jahres 2019: Die Feldlerche

Feldlerche Foto: Manfred Kühn
Feldlerche   Foto: Manfred Kühn

Wie schon 1998 ist die Feldlerche Vogel des Jahres geworden. Das hört sich ehrenhaft an, aber die Wahl zum Vogel des Jahres soll ja immer auch den Fokus auf Arten und ihre Lebensräume lenken, denen es an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Umgang fehlt.

Hier geht es zum Portrait unseres neuen Jahresvogels!

Vogel des Jahres 2019 - Die Feldlerche



Igel unterwegs - Die LBV-App ist freigeschaltet

Junger Igel - Foto: Manfred Kühn
Junger Igel - Foto: Manfred Kühn

 

Das LBV-Citicen-Science-Projekt "Igel in Bayern" geht weiter: Mithilfe der App „Igel in Bayern“ können Smartphone-Nutzer ihre Igelsichtungen nun auch wieder ganz bequem von unterwegs melden. Bisher haben bayerische Bürgerforscher schon über 60.000 Igel-Sichtungen seit dem Start des Projektes im Jahr 2015 gemeldet. Dadurch konnten erste wichtige Erkenntnisse über den Stachelritter gewonnen werden.

Die Igel-App des LBV kann jedoch viel mehr, als nur Meldungen erfassen, die dann auf einer Bayernkarte dargestellt werden. Mit der App lassen sich auch wichtige Details zur Umgebung des Beobachtungs- oder Fundorts festhalten. Neben viel Wissenswertem rund um den Igel hilft die App zusätzlich auch, die Spuren von Igeln und anderen Gästen im Garten zu erkennen. Außerdem kann jeder mit der App Igelgeräusche abspielen und anhören. 

Mit den ausgewerteten Meldedaten wollen der LBV und bayerische Wissenschaftler klären, wie es dem Igel geht - auch im Vergleich zu früher gemachten Beobachtungen. Zusätzliche Forschungsarbeiten über Lebensräume und Verhalten der Tiere sollen zeigen, wie etwa Landwirtschaftsformen, Verkehrsinfrastruktur und andere menschliche Eingriffe die Umwelt der Igel verändern. Ziel des Projektes ist es, genug Daten zu gewinnen, um herauszufinden, welche Faktoren den Igelbestand gefährden und welche konkreten Schutzmaßnahmen dagegen entwickelt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.igel-in-bayern.de.


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