LBV Kreisgruppe Dachau

 

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Vogel des Jahres 2020: Die Turteltaube

Foto M. Kühn
Foto M. Kühn

 

Sie ist ein Symbol für die Liebe, ihre Lebensbedingungen sind aber wenig romantisch: Die Turteltaube wurde von uns und dem NABU zum „Vogel des Jahres 2020“ gewählt. Damit wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Turteltaube stark gefährdet ist.

Auf die Feldlerche, den Vogel des Jahres 2019, folgt damit ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft.

Turteltauben sind die einzigen Langstreckenzieher unter den Taubenarten Mitteleuropas.

„Früher hat man das markante Gurren der Turteltaube an jedem Dorfrand oder Flussufer gehört“, sagt Dr. Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender. „Wildkräutersamen an Feldwegen und Feldfrüchte aus Zwischensaaten boten ausreichend Nahrung. Heute brüten Turteltauben häufig auf ehemaligen Truppenübungsplätzen oder in Weinbauregionen, wo sie noch geeignete Lebensbedingungen vorfinden.“

„Seit 1980 haben wir fast 90 Prozent dieser Art verloren, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei“, so Heinz Kowalski, NABU-Präsidumsmitglied. „Unsere kleinste Taube findet kaum noch geeignete Lebensräume. Zudem ist sie durch die legale und illegale Jagd im Mittelmeerraum bedroht.“

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Igel unterwegs - Igel melden mit dem Handy

Junger Igel - Foto: Manfred Kühn
Junger Igel - Foto: Manfred Kühn

 

Das LBV-Citicen-Science-Projekt "Igel in Bayern" geht weiter: Mithilfe der App „Igel in Bayern“ können Smartphone-Nutzer ihre Igelsichtungen nun auch wieder ganz bequem von unterwegs melden. Bisher haben bayerische Bürgerforscher schon über 60.000 Igel-Sichtungen seit dem Start des Projektes im Jahr 2015 gemeldet. Dadurch konnten erste wichtige Erkenntnisse über den Stachelritter gewonnen werden.

Die Igel-App des LBV kann jedoch viel mehr, als nur Meldungen erfassen, die dann auf einer Bayernkarte dargestellt werden. Mit der App lassen sich auch wichtige Details zur Umgebung des Beobachtungs- oder Fundorts festhalten. Neben viel Wissenswertem rund um den Igel hilft die App zusätzlich auch, die Spuren von Igeln und anderen Gästen im Garten zu erkennen. Außerdem kann jeder mit der App Igelgeräusche abspielen und anhören. 

Mit den ausgewerteten Meldedaten wollen der LBV und bayerische Wissenschaftler klären, wie es dem Igel geht - auch im Vergleich zu früher gemachten Beobachtungen. Zusätzliche Forschungsarbeiten über Lebensräume und Verhalten der Tiere sollen zeigen, wie etwa Landwirtschaftsformen, Verkehrsinfrastruktur und andere menschliche Eingriffe die Umwelt der Igel verändern. Ziel des Projektes ist es, genug Daten zu gewinnen, um herauszufinden, welche Faktoren den Igelbestand gefährden und welche konkreten Schutzmaßnahmen dagegen entwickelt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.igel-in-bayern.de.


© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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